Rudolf Bahro

Logik der Rettung

Wer kann die Apokalypse aufhalten? 

Ein Versuch über die Grundlagen 
ökologischer Politik  

Mit wohlwollender Duldung durch die Rechteinhaberin.

1987 by Thienemanns-Verlag, Stuttgart 

Logik der Rettung - von Dr. Rudolf Bahro  (1987)  Wer kann die Apokalypse aufhalten?  Ein Versuch über die Grundlagen ökologischer Politik   -   

1987  (1935-1997) 

496 (528) Seiten  

 

Axiome des Rettungsweges
Zusammenfassung
 

 

Zur Ergänzung sein Erfolgsbuch von 1977:  Die Alternative von Rudolf Bahro

Web: 
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utopie1.de

 

Impressum & Cover  

Inhalt

Ein Abschied — und nun? 

Grüner Fundamentalismus — 
was ist das?
  (9) 

Stop der Megamaschine: 
erster Anlauf
(13) 

Die Absicht des Buches  (18)

 

Anmerkungen  (499)  

Zitierte, erwähnte, 
benutzte Literatur
  
(519-528) 

 

1987 by Edition Weitbrecht in K. Thienemanns Verlag, Stuttgart 

Redaktion: Jochen Uebel in Worpswede 

Lizenzausgabe für den Union Verlag Berlin mit freundlicher Genehmigung der Edition Weitbrecht zum Vertrieb in der DDR 

1. Auflage 1990  •  Printed in the German Democratic Republic  •  ISBN 3-372-00393-4  

Gesamtherstellung: Tribüne Druckerei, Berlin 

Umschlaggestaltung: Matthias Gubig & J. Kracheel, Berlin 

engl.: 
Avoiding Social and Ecological Disaster. The Politics of World Transformation ;
 Bath : Gateway. 1994, 355 S. 
Unabridged English language version available as: A strategy for human survival ; Bath : Gateway  =>Amazon1 

 

  

 

I.  Koordinaten der Lage

1. Wie ich die Lage sehe  (27)  Was ist Exterminismus? (27) Galtungs Weltschematik (36) Umkehr in den Metropolen (41)
2. Wie andere antworten wollen  (49) Ängstlicher Späth-Imperialismus (49)  Dienstbare Geister—die Grünen (53)  Biedenkopfs Begrenzungs-ORDO (58)  Ökologische Markt­wirtschaft (62)  Konservative Revolution? (66)  "Den Kahn am Ufer vertäuen!" (71)  ORDO — gegen die Antriebsdynamik? (75)
3. Wer kann die Apokalypse aufhalten?  (77) Die Nachricht ist angekommen (77)  Hoffnung, weil wir selbst es sind (81)  Anthropo­logische Revolution (84)  Es rettet uns kein höh'res Wesen — was heißt Spiritualität? (90) 

 

II.  Logik der Selbstausrottung

1. Das Getriebe des rationalistischen Dämons   (101) Geschichte ist Psychodynamik (101) Sind wir für oder gegen das Leben? (109)
2. Gesellschaft als Megamaschine  (117) Was ist das Industriesystem? (117) Können oder wollen wir nicht entrinnen? (123)
3. Der kapitalistische Antrieb  (128) Die Eigendynamik des Kapitals (128)  Geld und Freiheit (136) 
4. Europäische Kosmologie  (148) Homo conquistador (148)  Das ungezügelte Ich der Weißen (154) 
5. Der männliche Logos steuert zum Tode  (159) Verlorene Balance zwischen Mann und Frau (159)  Könige und Königinnen (167)
6. Conditio humana  (176) Nicht das Gefühl, der Verstand geht durch (176)  Als Top-Parasit auf verlorenem Posten (181)  Projektion (186)  Anthropozentrik (191)  Egozentrik (192) 

 

III.  Richtung der Rettung  

1. "Logik der Rettung"  (201)  Was kann das heißen? (201)  Ist Politik noch politisch genug? (209)  Was also die Apokalypse nicht aufhält (220)  
Politische Geschäftigkeit im Staatstheater (220)  Bürgerinitiativen aus Betroffenheit (229)  Abstrakte Analyse (235)
2. Subjektivität der Rettung  (237)  Der logische Ort einer Rettungspolitik (237)  Aufstieg der Kundalini — Politik der Liebe (245)  
Rückbindung an den Ursprung
 (260)  Homo integralis (268)  Reinigung — oder wozu Meditation? (284)
3. Axiome eines Rettungsweges  (300)  I. Die Chance (300)  II. Aufklärung nach innen (301)  III. Rettung ist möglich (303)  IV. Wissen, was nicht mehr genügt (304)  V. Sackgasse Gegengewalt (305)  VI. Der Schlüssel (307)  VII. Was ist wirklich? (308)  VIII. Empfänglich werden (309)  IX. Imperativ des Glücks (310)  X. Achse des Weges (311)  XI. Reise nach innen (313)  XII. Rettungspolitik. Grund­einstellungen (314) 

 

IV.  Der Fürst der Ökologischen Wende 

1. Vorspiel  (325)  Erneut vom Gottesstaat (325)  Rohrmoser erzieht den <Fürsten dieser Welt> (338)  
Kaisertraum
(347) Biedenkopf — über sich selbst hinaus (361) 

2. Die Matrix der politische Umkehr  (374)  Zwei Große Koalitionen — Dreigliederung der Metropolen­interessen (374)  
Exkurs über Grün und Braun (388)  Der "Faschismus-Vorwurf" im Kontext (388)  Aus meinen Hamburger Papieren (391)  Wozu ist der Nazi-Vergleich notwendig? (396) 
Ökosozialismus bleibt Exterminismus
  (401)  Von wo bricht der imperiale Konsens? (411)  Wie bricht der imperiale Konsens? (419)

3. ORDINE NUOVO auf spirituellem Fundament  (429)  Utopie einer Rettungsbewegung (429)  Die Spaltung der exterministischen Mönche (432)  
Basisgemeinden des ORDINE NUOVO (439)  Unsichtbare Kirche weltweit (445)  Religiöser Totalitarismus? (455)    
Idee einer Rettungsregierung
(464)  Notstands- oder Rettungspolitik (473)  Rettungspolitik und Demokratie (480)  
Die Institutionen der Rettung (484)  Wille zur Macht — woher und wofür? (494) 

Folgendes funkt nur bei Utopie1
Ordner     B.htm  

Bahro:  Alternative_77   LdR-Kapitel in Biografie 2002   Zeitenwende_2002  

1987:  Flechtheim Zukunft    Albert Vernunft  

Nachfolge:  Johannes Heinrichs  Maik Hosang  Marko Ferst  

Audio:
Partei-Intellektuelle der Grünen 

 

 

 

 

 

 

Rudolf Bahro auf S. 18 

"Mich interessiert nur noch in zweiter Linie, was wir alles tun könnten, obwohl ich noch mal kenntlich und verständlich machen will, mit der nötigen Zuspitzung, was not tut: der Ausstieg aus der großen Mega­maschine und dem kleinen Auto, die einseitige militärische und indus­trielle Abrüstung. Wenn wir alles das nicht wenigstens erst einmal ernsthaft in Betracht ziehen möchten, sagen wir damit, daß wir sterben wollen. .....  
Indem wir Umwelt sagen, wollen wir außen  etwas ändern, wollen dem Außen etwas Verur­sachendes zuschieben, das in Wirklichkeit in uns liegt. Als wäre die Bombe nicht von weither unser und als wüßten wir's nicht genauso gut wie Einstein, der zuletzt gesagt hat, nach so viel Befassung mit Physik, das wirkliche Problem sei das menschliche Herz." 


Marko Ferst bei Amazon.de, 1999

"Obwohl ich in den letzten Jahren viele Bücher zur ökologischen Problematik gelesen habe, gibt es kaum eines, daß mit selber Gründlichkeit eine Tiefenanalyse der ökologischen Zivilisationskrise versucht hat. Mit dem Buch Die Alternative setzte Rudolf Bahro Maßstabe für die Kritik der östlichen Systeme. Logik der Rettung setzt sich mit der kapitalistischen Industriegesellschaft auseinander und fragt nach einer Kultur, die auf Herz und Geist gebaut ist und eine zukunftsfähige Ordnung ermöglicht. Wer wissen will wie es um unsere Zukunft bestellt ist und wer nach alternativen Wegen sucht, der greife zu diesem Buch. Eine kritische Aufarbeitung seiner Thesen habe ich im Buch Wege zur ökologischen Zeitenwende versucht, zusammen mit Texten von Rudolf Bahro und Franz Alt."  

Herzberg, 2002, S. 623 

"Kommerziell war der Logik der Rettung kein großer Erfolg beschieden. Die Auflage der 1987 veröffentlichten Hardcover-Ausgabe betrug 4600 Exemplare. 1989 folgte eine Studienausgabe (Softcover) mit einer Auflage von 2400 Exemplaren. Die Studienausgabe erhielt keine Nachauflage und ist seit Frühjahr 1995 nicht mehr lieferbar, gemäß Auskunft des Weitbrecht-Verlages."  


Fast 20 Jahre her - nicht ganz vergessen  #  Von Lothar Helger (Fürth) 2006 bei Amazon 

"Dieses Buch habe ich als Student mit leichtem grünen Einschlag (damals) gelesen. Es hat reingehauen wie eine Bombe. Bahros`s breite Matrix der Analyse und Strategie der Veränderung war gewaltig, damals einzigartig und hat meinen Kopf monatelang besetzt und tief im Denken beeinflusst persönliches Handeln war nicht mehr möglich. Es war wohl der letzte große Ent-Wurf und Rundumschlag dieser Art von der Gehirnstruktur zur Geopolitik."

(OD, 2011) 

Das immer aktuelle Buch der Deutschen zur Rettung ihrer Zukunft. Ich bin nicht froh darüber, dass es das beste ist. Wir könnten durchaus ein noch besseres gebrauchen, wegen der Volksverständlichkeit und der Modernität. Heute dürfen wir durchaus Zusätze und Erweiterungen machen, denn die Zeit schritt seit 1987 weiter. Nehmen wir heute noch Ferstens "Zeitenwende" aus dem Jahr 2002 und Heinrichs' "Demokratiemanifest" von 2005 dazu - wegen der mehr praktischen Sicht, und auch weil aktuelle Phänomene eingearbeitet sind.

Ich kann heute flüssig in "LdR" lesen. Es hat aber <seine Zeit gedauert> (einige Monate), ehe ich meine Allgemeinbildung so weit angehoben hatte, um Rudi Bahro's raumgreifenden Gedanken folgen zu können. Die ersten 100 Seiten (= 1.Teil) lesen sich für jedermann einfach. Ich habe auch neue Anmerkungen zum Verständnis eingefügt. 


Weiterhin das beste  Buch der Deutschen  (zum Thema ihrer Errettung)      (OD, 2005)  

Mit der Volksverständlichkeit hapert es zwar, weil es das erste Buch seiner Art ist und nachfolgende Autoren die Verständnisflaschenhälse in den Blick nehmen und sie ausweiten können. Andererseits ist es auch nicht wirklich kompliziert. Man muß sich nur einlesen, und auch mal im Lexikon nachschlagen - heute geht vieles einfacher mit Google und Wikipedia - und einige Wochen Geduld haben; dann erscheint das Sprachkunstwerk.... scheinbar aus dem Nichts heraus. Man könnte durchaus Textpassagen aus 'LdR' in den Schullesebüchern für den Deutschunterricht verwenden.... wenn man es schon nicht inhaltlich zur Kenntnis nehmen will.  Meine grüne Union-Ausgabe von 1990 folgt bei 10 Stichproben zeichen- und seitengetreu der Weitbrecht-Ausgabe.  Gesamtauflage der <LdR> ungefähr 10.000 Stück =  4600 (1987, Erstauflage) + 2400 (1989, Studienausgabe) + 3000 (?, 1990, Unionverlag). Das scheint zuwenig, aber "als Stachel reicht es", also daß das Buch "da ist". 

 

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